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Der Freiburger Beteiligungshaushalt 2019/2020 läuft bis zum 27.01.2019 und Ihr könnt uns in unserer Arbeit beim Rosa Hilfe Freiburg e.V. unterstützen.

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Vielen Dank für Eure Unterstützung.


Gleiche Rechte und Akzeptanz für LSBTTIQ führen zu mehr Freiheit für alle,
für jede_n Einzelne_n in Freiburg.

Seit fast 35 Jahren ist die Rosa Hilfe ein wichtiger Anlaufpunkt für Unterstützungsanfragen von LSBTTIQ und deren Zugehörigen.

Neben persönlicher und telefonischer Beratung gehören auch Gruppenangebote sowie Aktivitäten wie SchwuLesDance und das Freitagscafé zur Rosa Hilfe. Und genauso die Interessenvertretung für LSBTTIQ in der Stadtgesellschaft und darüber hinaus.

Ein Beratungsteam und weitere ehrenamtliche Unterstützung ermöglichen ein qualifiziertes psychosoziales Beratungsangebot, das die Stärkung der selbstbestimmten Identität der Ratsuchenden in den Mittelpunkt der Arbeit stellt.

Die individuelle Unterstützung schwuler, lesbischer, bisexueller, transsexueller, transgender, intersexueller und queerer Menschen braucht notwendig die Ergänzung durch die Interessenvertretung von und für LSBTTIQ in der Stadtgesellschaft.

Die Selbstrepräsentanz in Politik und Kultur, in der historischen Erinnerungsarbeit zur NS-Verfolgung und den Jahrzehnten danach, die Unterstützung Geflüchteter LSBTTIQ auch in der öffentlichen Debatte um Migration und Integration und in vielen weiteren Bereichen der Gesellschaft ist ein notwendiger Beitrag auf dem Weg zu echter Vielfalt in Freiburg.

Die Rosa Hilfe-Team arbeitet ausschließlich ehrenamtlich und stellt durch eigene biografische Bezüge sicher, dass eine Stärkung selbstbestimmter Identität jenseits tradierter Erwartungen im Rahmen unserer Angebote affirmativ angenommen wird. Dieser Ansatz ist zentral bei allen Fragestellungen, in denen die Vielfalt sexueller Orientierungen und die Vielfalt von Geschlecht eine Rolle spielt.

Die Zahl der individuellen Unterstützungsanfragen steigt stetig und der Anteil von multi-Problemlagen (Fluchthintergrund, rechtliche Unterstützungsbedarf, erschwerte Selbstidentifikation) nimmt zu.

Die Zahl der Beteiligungserfordernisse und Chancen wächst mit zunehmender Sichtbarkeit der vielfältigen Lebenslagen von LSBTTIQ. Ohne offene und aktive Mitarbeit kann eine Berücksichtigung der Interessenlagen von LSBTTIQ nur schwer gelingen. Dies gilt insbesondere für das NS-Informations- und Dokumentationszentrum in Freiburg sowie die Weiterentwicklung eines Leitbilds für Integration und Migration um nur zwei aktuelle Themen der Stadt Freiburg zu nennen.

Dafür braucht die Rosa Hilfe Freiburg e.V. städtische Gelder: Ein besonderer und sichtbarer Unterstützungsbedarf von LSBTTIQ für LSBTTIQ ist und bleibt erforderlich. Ausgrenzung, Abwertung und Ausschluss sind reale Erfahrungen der meisten LSBTTIQ im Selbstfindungsprozess.

Nur durch ein Unterstützungsangebote wie das der Rosa Hilfe ist sichergestellt, dass auch Menschen mit solchen Thematiken Unterstützung innerhalb der Community suchen und finden; unabhängig von Alter oder sexueller und geschlechtlicher Identität.

Nur durch eine qualifizierte Interessenvertretung in unterschiedlichsten gesellschaftlichen Themenbereichen ist sichergestellt, dass die Lebenslagen von LSBTTIQ tatsächlich eine angemessene Berücksichtigung finden.

Um den stetig wachsenden Bedarfen auch zukünftig gerecht werden zu können und die Qualität unserer Arbeit sicherzustellen, benötigen wir endlich eine hauptamtliche Struktur und bitten den Gemeinderat und die Stadt, uns finanziell zu unterstützen, um zwei Teilzeitstellen zu schaffen, die eine nachhaltige und weiterhin engagierte Arbeit unseres Vereins ermöglichen.