CSD

Der Sonntag: „Wir machen ordentlich Dampf“ – 4000 Teilnehmer beim CHRISTOPHER STREET DAY

Der Sonntag: „Wir machen ordentlich Dampf“ – 4000 Teilnehmer beim CHRISTOPHER STREET DAY

CSD, Pressespiegel
Unter dem Motto „Mein Herz schlägt gegen rechts“ demonstrierten gestern 3000 Leute beim Christopher Street Day (CSD) gegen Intoleranz und für Akzeptanz und Vielfalt. Regenbogenfahnen, Seifenblasen und überhaupt alles möglichst bunt: Mit schrillen Farben und lauter Musik zeigten die Teilnehmer der Freiburger Gay-Pride-Parade, dass sie mit der steigenden Rechts-Gesinnung in Deutschland und Europa nicht einverstanden sind. Der Zug startete dieses Jahr pünktlich um 15 Uhr am Freiburger Konzerthaus. Über die Bismarckallee am Hauptbahnhof vorbei und über den Friedrichsring bewegten sich 14 Festwagen und rund 21 Kleingruppen wie Schwusos (SPD), Piratenpartei oder die Studierendenvereinigung Asta zum Siegesdenkmal. Vor dem Erzbischöflichen Ordinariat in der Herrenstraße, das traditio
Badische Zeitung: CSD in Freiburg: 2500 Menschen zeigen Bauch und Flagge

Badische Zeitung: CSD in Freiburg: 2500 Menschen zeigen Bauch und Flagge

CSD, Pressespiegel
Frivol und friedlich – und bunt statt braun: Beim Christopher Street Day in Freiburg bringen nicht nur Glitzer und Girlanden Farbe ins Spiel. 2500 Menschen zeigen Bauch und Flagge für Toleranz und Vielfalt. 14 Wagen rollen im Schritttempo vom Konzerthaus am Hauptbahnhof vorbei über den Friedrichring zum Siegesdenkmal und von dort zum Erzbischöflichen Ordinariat, wo traditionell zum Knutschen angehalten wird. Dann geht es via Holzmarkt und Martinstor durch die Kaiser-Joseph-Straße wieder zurück Richtung Siegesdenkmal und dann unter der Bahnlinie durch in den Stadtteil Stühlinger. Ziel ist der dortige Kirchplatz "In Zeiten, in denen die AfD so stark wird, muss man von einem Rückschritt reden." Christian Kröper "Unsere offene Gesellschaft gibt vor, fortschrittlich zu sein", sagt Chris
8.–10. Juli 2016: Mein Herz schlägt gegen Rechts

8.–10. Juli 2016: Mein Herz schlägt gegen Rechts

CSD
Queere Emanzipation gegen den Rechtsruck verteidigen. Die Zeiten, in denen sich die „Homobewegung“ auf der Welle des bürgerlichen Fortschritts immer weiter Richtung rechtliche Gleichstellung und Antidiskriminierung tragen lassen konnte, sind vorbei. Seit mehreren Monaten dominieren rechte Kräfte die politische Bühne, welche immer mehr Zulauf bekommen. Überall in Europa sind nationalistische und völkische Parteien und Bewegungen auf dem Vormarsch und immer mehr Staaten fallen in Nationalismus zurück, um sich der Flüchtlingsaufnahme zu verweigern. In Deutschland, wo jeden Tag wieder Flüchtlingsheime brennen, gehen jede Woche sogenannte „besorgte Bürger“ – Völkische, Autoritäre, Nationale und Faschist*innen aus allen sozialen Schichten – bei Pegida und dessen Ablegern auf die Straße. „Wir

BZ-Interview zum Freiburger CSD: “Wir wollen uns lautstark gegen Rückschritte wehren”

CSD, Politik, Pressespiegel
Es soll ein dreitägiges Fest für Gleichstellung und Akzeptanz werden: Zum dritten Mal veranstaltet der CSD-Verein in diesem Jahr einen Christopher-Street-Day in Freiburg – mit Infoveranstaltungen, Partys und einer bunten Politparade durch die Stadt, Schaumkanone inklusive. Worum es den Veranstalterinnen und Veranstaltern geht: Die Opfer des Terroranschlags auf den „Pulse“-Club in Orlando waren Schwule, Lesben und Transgender. Ist es jetzt besonders wichtig, auch in Freiburg beim Christopher-Street-Day auf die Straße zu gehen? Esther Hauth: Das schlimme Ereignis am vergagenene Wochenende zeigt, wie bedeutend es ist, Sichtbarkeit für queere Lebensweisen zu schaffen. Dass 49 Menschen durch einen homophoben Angriff den Tod gefunden haben, ist eine Tragödie. Die Dimension ist sicher eine
Resümee der CSD-Orga zum CSD 2015

Resümee der CSD-Orga zum CSD 2015

CSD
Bevor wir die Ereignisse zum Freiburger CSD 2015 revue passieren lassen wollen wir uns zuerst einmal bei allen bedanken, die das Spektakel mit uns zusammen ermöglicht haben. Vielen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer*innen; an alle, die vom Malen der Transparente, über das Tragen der Botschaften auf der Parade bis hin zum Schleppen der Stromkabel, Generatoren, Pavillions, Tische, Backstagegetränke und der Schaumkanone beteiligt waren… und allen die den Park mitaufgeräumt haben. Danke an alle die sich tagelang mit der Technik, Strom und Wasser, Verkabelungen, dem Abmischen der Bands und dem Aufbau der Bühne abgemüht haben. Und vielen Dank an die bildenden Künstler*innen und Handwerker*innen die sich mit dem Bau der vielen bunten CSD-Wagen so richtig ins Zeug gelegt haben. Besonderen Dank

Pressemmitteilung zum Internationalen Tag gegen Homophobie (IDAHOT) am 17. Mai Internationaler Tag gegen Homophobie

CSD, Politik
Aus diesem Anlass veranstaltet der CSD-Freiburg am 18. Mai (also am darauffolgenden Tag) eine Mahnwache in der Freiburger Innenstadt: Montag, 18. Mai 16-18 Uhr Bertoldsbrunnen Freiburg • Beim IDAHOT handelt es sich um den internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai. Ziel der weltweit durchgeführten Aktion ist es, Respekt einzufordern und auf Ausgrenzung aufmerksam zu machen. Das Datum erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel strich. • Todesstrafe, öffentliche Hinrichtung, Steinigung nur aufgrund gleichgeschlechtlicher Beziehungen: Steinigungen in Mauretanien, Nigeria. Hinrichtungen in Saudi-Arabien, Todesstrafe im Sudan, Angst vor Tod in den Palästinensischen Gebieten,… • Körperliche Ge

CSD Freiburg: Pressemitteilung zum homofeindlichen Übergriff im April 2015 in Freiburg

CSD, Gruppen, Politik
Homophobie? Doch nicht in Freiburg! Zwei gesplitterte Backenzähne, ein gebrochener Orbitalknochen, eine gebrochene Nase und eine Platzwunde. Die Konsequenzen eines gleichgeschlechtlichen Kusses im Zentrum Freiburgs. Der Preis dafür, dass ein Mann seinen Freund geküsst hat. Und wieder einmal ein homofeindlicher Übergriff in Freiburg. Leider gehören Ausgrenzung und Gewalt auch in Freiburg zum Erfahrungshorizont vieler Homosexueller. Als ob das neu wäre… Homofeindliche Gewalt in einer Stadt, die sich so gerne mit dem Label der Toleranz und alternativem Lifestyle schmückt. Leider ist die geschehene Gewalt überhaupt nicht neu. Neu ist nur, dass der Vorfall von vergangener Woche medial aufgearbeitet wurde. Queer.de und die Badische Zeitung berichteten. Ein Mann küsst einen Mann. Eine Fr