Erinnerungsarbeit

Flyer: Die vielfältige LSBTTIQ-Geschichte in Baden-Württemberg

Flyer: Die vielfältige LSBTTIQ-Geschichte in Baden-Württemberg

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Die vielfältige LSBTTIQ-Geschichte in Baden-Württemberg: Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus am 27.01.2018 haben Rosa Hilfe Freiburg e.V., die Universität Stuttgart, Hi. Abt. Neuere Geschichte und die Weissenburg einen Flyer herausgegeben, indem es u. a. heißt: „Unter Federführung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg wurde der landesweite Aktionsplan „Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg“ entwickelt. Er soll helfen, Vorurteile und Diskriminierung gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen (LSBTTIQ) abzubauen. Eines der Ziele ist die Würdigung der LSBTTIQ-Geschichte als Teil der Landesgeschichte und die Aufarbeitung der Ausgrenzungen, Repressionen und Ver
So | 28.01. | 19:30 | Jahrestag der Befreiung von Auschwitz (27. Januar 1945): Gedenkveranstaltung im Historischen Kaufhaus

So | 28.01. | 19:30 | Jahrestag der Befreiung von Auschwitz (27. Januar 1945): Gedenkveranstaltung im Historischen Kaufhaus

Erinnerungsarbeit, Events, Politik, Rosa Hilfe Freiburg e.V.
Seit 1996 ist der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 der offizielle deutsche Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus. Zu diesem Anlass lädt die Stadt Freiburg im Namen aller Veranstalter am Sonntag, 28. Januar, um 19.30 Uhr in den Kaisersaal des Historischen Kaufhauses am Münsterplatz ein. Der Eintritt ist frei. Im Zentrum des Abends steht unter dem Titel „Verfolgung, Anpassung, Rückzug“ die Bildende Kunst im Freiburg der NS-Zeit. Die große und vielbeachtete Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“, die im Augustinermuseum von Ende November 2016 bis Anfang Oktober 2017 zu sehen war, hat einen umfassenden Überblick über das Leben in Freiburg in der NS-Zeit gegeben. In zwei begleitenden Publikationen, dem gewichtig
KONTEXT: Verfolgt der Liebe wegen

KONTEXT: Verfolgt der Liebe wegen

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Von Oliver Stenzel Beim Christopher Street Day in Stuttgart feiern Menschen jeder Sexualität gemeinsam. Die Verfolgung von Homosexuellen bis in die sechziger Jahre ist aber immer noch kaum aufgearbeitet. Seit Januar dokumentiert eine Homepage Schicksale aus Baden-Württemberg. Franz Wolff liebte Männer. Deshalb wurde der Stuttgarter Kaufmann gleich mehrmals in der NS-Zeit wegen "widernatürlicher Unzucht" verurteilt. Von 1938 an verbrachte er bis Kriegsende die meiste Zeit in Haft, unter anderem in den berüchtigten Emslandlagern, einer Gruppe von Strafgefangenenlagern im heutigen Niedersachsen. Viele Schwule kamen auch in Konzentrationslager, wo sie durch den "Rosa Winkel" sofort von den anderen Häftlingsgruppen zu unterscheiden waren. Während Tausende Schwule der NS-Verfolgung zum

„Der Liebe wegen“ – ausgegrenzt und verfolgt im deutschen Südwesten

Erinnerungsarbeit, News, Rosa Hilfe Freiburg e.V.
Zum diesjährigen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar präsentieren Rosa Hilfe Freiburg e. V. und Weissenburg e. V., Stuttgart, das Internetprojekt „Der Liebe wegen“ (www.der-liebe-wegen.org) Mit der Webseite werden Lebensaspekte von Menschen sichtbar, die wegen ihrer Liebe und Sexualität in der heutigen Region Baden-Württemberg ausgegrenzt, gedemütigt und verfolgt wurden. Im Mittelpunkt steht die digitale Gedenkkarte „Namen und Gesichter“. Auf ihr werden über 250 Einzelschicksale von Menschen bei jenen Orten von Baden-Württemberg angezeigt, in denen diese geboren wurden, ihren letzten Wohnsitz hatten, hier verhaftet, verurteilt und/oder in ein Strafgefangenen- oder Konzentrationslager eingewiesen wurden. Viele von ihnen haben die nationalsozialistische Diktatur n

LSBTTIQ in Baden und Württemberg. Lebenswelten, Repression und Verfolgung im Nationalsozialismus und der Bundesrepublik Deutschland

Erinnerungsarbeit
Liebe Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer meiner Recherchen zur Geschichte der Lesben, Schwulen und Transgender in Baden und Württemberg, ich freue mich sehr, auf das neue Internet-Portal der Uni Stuttgart hinzuweisen, in das auch die Ergebnisse meiner Recherchen und Ihre Hinweise an mich eingeflossen sind. Unter dem Menüpunkt "Interviews" finden Sie den Zusammenschnitt meines Interviews mit Heinz Schmitz, auf das ich gerne hinweisen möchte. Die Zusammenschnitte weiterer Interviews werden folgen. Das vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg finanzierte Portal ist eine Public History-Plattform des Projekts "LSBTTIQ in Baden und Württemberg. Lebenswelten, Repression und Verfolgung im Nationalsozialismus und der Bundesrepublik Deu
Badische Zeitung: Rehabilitierung von verurteilten Schwulen

Badische Zeitung: Rehabilitierung von verurteilten Schwulen

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Zehntausende Männer sind bis Ende der 60er Jahre in der Bundesrepublik wegen homosexueller Handlungen bestraft worden. Justizminister Maas (SPD) will diese Urteile nun pauschal aufheben. "Für die Homosexuellen endete die Nazizeit erst 1969", sagt der Schwulenaktivist Mathias Falk von der Rosa Hilfe in Freiburg. Erst in jenem Jahr nämlich wurde ein Gesetz aus dem "Dritten Reich" aufgehoben, der Paragraph 175 des Strafgesetzbuches, der für Sex zwischen Männern eine Gefängnisstrafe vorsah. Wie viele Männer genau nach diesem Paragraphen in der Bundesrepublik bestraft wurden, weiß man nicht. Schätzungen von Historikern kommen auf 50.000 bis 64.000 Verurteilungen. Auch wie viele damals Verurteilte noch am Leben sind, weiß niemand genau. Jetzt aber sollen sie späte Wiedergutmachung erfahren