Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

CSD Freiburg | Demo | Platz der Alten Synagoge

Sa. 22.06.19 @ 13:30 22:00

Ablaufplan für Samstag, 22. Juni 2019

12.00: Aufstellung (Platz der Alten Synagoge)
13.30 Begrüßung & Grußwort BM Kirchbach (Platz der Alten Synagoge)
14.00 Beginn der Parade (Platz der Alten Synagoge)
16.00 Beginn der Familienkundgebung (Stühlinger Kirchplatz)
18.30 Ankunft der Parade (Stühlinger Kirchplatz)
19.00 JOGIDA
19.10 Begrüßung durch die CSD Orga
19.15 Amanda Wine
19.25 Redebeitrag TransAll
19.30 Prada Meinhoff
20.30 JOGIDA
20.40 Redebeitrag FeLi
20.50 Kobito
22.00 Ende der Kundgebung
22.00 Beginn der Offiziellen CSD Party in der Mensa Rempartstr.

Forderungen

Gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt

  • Wir sehen uns als Teil des queeren Feminismus und setzen uns für einen gemeinsamen Kampf für die Rechte aller ein: unabhängig von sozialer, kultureller, geografischer Herkunft, Fähigkeiten, körperlicher Ausprägung oder sexueller Orientierung und Identität
  • Wir fordern die Gleichstellung und Anpassung an queere Lebensrealitäten, frei von religiös dominierten, heteronormativen und sexistisch geprägten Machtvorstellungen
  • Wir fordern mehr Räume für queeren Aktivismus, für Freiburg explizit ein queeres Zentrum im Herzen der Stadt
  • Wir freuen uns über die Öffnung der Ehe, fordern aber die völlige Gleichstellung queerer Lebensgemeinschaften, vor allem in Bezug auf das noch bestehende diskriminierende Adoptionsverfahren für queere Lebensgemeinschaften, welches mit Abänderung des Grundgesetzes aufgehoben werden könnte
  • Wir fordern darüberhinaus eine grundsätzliche gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem bisherigen Konzept von Ehe und Familie
  • Wir fordern die Anpassung der Bildungspläne an queere Lebensrealitäten
  • Wir fordern ein sofortiges Ende der Verbreitung sexistischer Sprache, Rollenbilder und anderer patriarchaler Machtstrukturen (z.B. Lohndiskriminierung von Frauen*, sexistische Werbung und Bagatellisierung von sexuellen Übergriffen)
  • Wir fordern Gewalttaten statistisch zu erfassen und Hassverbrechen gegen Menschen, die von der Heteronorm abweichen, zu ahnden
  • Wir fordern ein sofortiges Ende der Pathologisierung von Trans* und Inter*-Personen
  • Wir fordern die Möglichkeit zur unkomplizierten Änderung des Personenstands (Angaben zu Namen und Geschlecht)
  • Wir fordern das Verbot von geschlechtszuweisenden medizinisch nicht indizierten Operationen an Kindern und Säuglingen vor dessen Einwilligungsfähigkeit
  • Wir sprechen uns gegen die Stigmatisierung und Ausgrenzung von HIV-positiven Menschen aus. Wir fordern eine umfassende nationale und internationale Unterstützung von Risikogruppen. Das beinhaltet konsequentes Fortschreiten von Prävention und Forschung sowie kostenlosen Zugang zu prophylaktischer und akuter Medikation und Therapie (z.B. PReP)
  • Wir wünschen uns mehr Solidarität innerhalb emanzipatorischer sozialer Bewegungen, weil Diskriminierungsformen eng miteinander verschränkt sind

Gegen Rechtspopulismus, Nationalismus und religiösen Wahn

  • Wir fordern das konsequente Vorgehen gegen völkische, nationalistische, rechtsextreme und religiöse Propaganda, die international, europaweit und innerhalb Deutschlands auf dem Vormarsch sind
  • Wir wenden uns entschieden gegen religiöse und staatliche Unterdrückungsstrukturen und sie begünstigende Regierungen und Regime
  • Wir fordern eine konsequente Trennung von Kirche und Staat
  • Wir fordern die Anwendung des allgemeinen Arbeitsrechts (AGG etc.) auch bei kirchlicher Trägerschaft, wenn diese staatliche Aufgaben übernehmen und davon finanziert werden
  • Wir fordern ein Ende des diplomatischen Kuschelkurses mit homo- und trans*feindlichen Staaten und Regimen (z.B. auch Waffenlieferungen). Bsp.: in Freiburgs iranischer Partnerstadt Isfahan wurden 2017 dutzende schwule Männer verhaftet, deren Verbleib bis heute unbekannt ist
  • Wir fordern, dass Rechtspopulist*innen und Nationalromantiker*innen sowie Parteien, wie z.B. die AfD, daran gehindert werden mit ihren menschenverachtenden Forderungen und Inhalten den öffentlichen Diskurs zu dominieren
  • Wir fordern die Unterstützung von Menschen, die aufgrund ihrer körperlichen Ausprägung oder ihrer sexuellen Identität oder Orientierung fliehen mussten und müssen. Unter Geflüchteten sind LSBTIQA*-Menschen eine mehrfach gefährdete Gruppe, der besonderer Schutz zuteilwerden muss
  • Wir sind gegen eine weitere Verschärfung und Aushöhlung des Asylrechts
  • Wir fordern das Ende der Residenzpflicht
  • Wir fordern ein Bleiberecht für alle
  • Egal, welche Maske den Faschismus verschleiert, reißt sie herunter – wir haben keine Lust unser Leben von irgendwelchen Erdogans, Putins, Trumps und Petrys diktieren oder bedrohen zu lassen
  • Wir solidarisieren uns mit allen LSBTIQA*-Aktiven, die von Verfolgung betroffen sind, und unterstützen sie in ihren Kämpfen

Lebt euer Leben und eure Gefühle – nicht die Norm!

  • Unsere Forderungen richten sich nicht nur an die Politik und die heteronorme Gesellschaft, sondern auch an die queere Community bzw. die „Gayszene“
  • Wir fordern von den verschiedenen Szenen sexueller Vielfalt, sich als Gemeinschaft zu begreifen. Der Kampf der Lesben ist der Kampf der Schwulen. Schwule Interessen sind nicht losgelöst von Trans*themen zu sehen
  • Wir fordern alle Lesben, Schwulen, Bisexuellen, A_sexuellen, Poly*, Trans*, Inter*, und Queeren auf, die jeweiligen Belange mit Sensibilität zu betrachten und sich miteinander zu solidarisieren. Nur gemeinsam sind wir stark

Gegen „Straightacting“ und „Homonorm“

  • Wir wollen keine blinde Unterwerfung bei Normen und Schönheitsidealen, gerade nicht innerhalb der LSBTIQA*-Szene
  • Wir wenden uns gegen heteronormative Rollenbilder, Körpernormen und die sogenannte „Homonorm“. Es gibt mehr als identitäre Zuschreibungen wie Butch und Femme oder Muskelpaket, Bär und Tunte
  • Wir sprechen uns gegen das besonders in der schwulen Szene zunehmende „Straightacting“ und „heterolike“ aus. Dies ist eine Tendenz, die homosexuellen Menschen heteronormatives Verhalten, Auftreten und Erscheinen überstülpt und Homosexualität in der Öffentlichkeit am Liebsten unsichtbar sähe. Die queere Szene entzieht sich damit selbst ihrer gesellschaftlichen Existenzgrundlage
  • Wir ermutigen alle, mit ihrem Aussehen und ihrem Verhalten die Norm zu sprengen

Gegen Mehrfachdiskriminierung

  • Wir fordern ein Ende von Szene-internen Diskriminierungen, die sich besonders in sozialen Netzwerken und Dating-Plattformen häufen. Es ist völlig inakzeptabel, wenn Menschen beleidigt werden, weil sie angeblich zu klein, zu groß, zu dick oder zu dünn sind, weil sie dunkle oder helle Haut haben oder weil sie aus einem anderen geografischen oder sozialen Milieu stammen
  • Wir wünschen uns auch und insbesondere von der LSBTIQA*-Community eine bewusstere Wahrnehmung von (Mehrfach-)Diskriminierung und den Zusammenhängen von gesellschaftlichen Unterdrückungsmechanismen
  • Der CSD Freiburg positioniert sich gegen eine Stigmatisierung von physisch und psychisch Kranken und jede Form von Ableismus, Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und allen anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Wir fordern alle auf, dagegen aktiv zu werden!

Gegen Anonymisierung

  • Wir wünschen uns, dass queeres Leben wieder öffentlicher und sichtbarer stattfindet – nicht nur virtuell
  • Wir wünschen uns, dass homosexuelle bzw. queere Bekundungen von Zuneigung und Zärtlichkeit genauso ihren Platz in der Öffentlichkeit haben wie Heterosexuelle. Es darf nicht sein, dass Frauen, die Hand in Hand gehen, mit Pfiffen belegt werden. Es darf nicht sein, dass Männer verprügelt werden, wenn sie sich in der Öffentlichkeit küssen
  • Wir wünschen uns, dass Sexualität nicht vom restlichen Leben entkoppelt und damit in dunkle tabuisierte Räume verbannt wird
  • Wir fordern alle Lesben, Schwulen, Bisexuellen, A_sexuellen, Poly*, Trans*, Inter*, und Queeren auf, sich wieder und mehr sichtbar zu machen. Versteckt euch nicht und zieht euch nicht in virtuelle soziale Netzwerke zurück
  • Unser Leben ist genauso öffentlich oder privat wie das aller anderen Menschen

Auf die Straßen!

Wir stehen in der Tradition der Straßenschlachten von 1969 in der New Yorker Christopher Street. Die Freiheiten, die LSBTIQA* heute genießen, sollten selbstverständlich sein, doch sie sind spät und hart erkämpft worden. Jederzeit können sie zurückgenommen werden, wenn rechte, religiöse und völkische Ideen in der Gesellschaft erstarken.

Seit nunmehr 5 Jahren wiederholen wir diese Forderungen fast im gleichen Wortlaut. Der Bundestag hat im Frühjahr 2017 die Rehabilitierung und Entschädigung von schwulen Männern, die nach §175 verurteilt wurden, beschlossen. Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare folgte nur einen Tag vor unserem CSD 2017. Im letzten Jahr folgte nun formal die Entpathologisierung von Trans*-Menschen durch die Neuauflage des ICD 11 der WHO, sowie die mögliche amtliche Geschlechtseintragung “divers” neben weiblich und männlich. Damit wurden gerade mal vier unserer jahrelang gestellten Forderungen erfüllt (allerdings nicht vollumfänglich, wie die ärztliche Begutachtung beim Geschlechtseintrag zeigt – eine selbstbestimmte Zuschreibung von Geschlecht in Deutschland ist weiterhin nicht möglich). Es zeigt aber auch, dass es sich bei unserem Kampf und politischem Aktivismus nicht nur um leere Worthüllen handelt.

Wir solidarisieren uns mit allen LSBTIQA*-Aktiven, allen von der Heteronormativität Unterdrückten, allen Kämpfenden und allen Verfolgten weltweit.

Wir fordern alle Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Asexuellen, Poly*, Trans*, Inter*, und Queeren auf, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und sich den Belangen anderer emanzipatorischer sozialer Bewegungen zu widmen.

Wir feiern, lachen, weinen, arbeiten, faulenzen, freuen uns und streiten zusammen – und solange Ungerechtigkeiten bestehen, werden wir uns auf den Straßen sehen.

Motto

Don´t be quiet – be riot!

Die Emanzipation der queeren Community schreitet in den letzten Jahren in den westlichen Ländern unaufhaltsam voran. 50 Jahre nach den Aufständen in der New Yorker Christopher Street sind wir frei wie nie, können leben wie wir es für richtig halten, ohne Repression, ohne gesellschaftliche Rückschritte, ohne anzuecken und vor allem ohne Anfeindungen in der Gesellschaft, im alltäglichen oder im Nachtleben. Wir bewegen uns wann, wie und mit wem wir wollen, unsere jahrelangen Forderungen sind erfüllt – Prides längst überflüssig geworden.

Aus der Traum…

Heutzutage noch an so utopische Dinge wie eine nahende vollkommene Gleichstellung aller Menschen in unserer Gesellschaft zu glauben – davon ist der CSD Freiburg weit entfernt. Woran wir aber glauben, woran wir uns festhalten, ist die Überzeugung, dass es ohne Aufschrei und Durchhaltevermögen nicht geht. Den Finger immer wieder in vor langer Zeit aufgerissene Wunden legen, in die eigene Verletzlichkeit eintauchen ohne sich dabei zu verlieren, im Gegenteil, hieraus die Kraft zu ziehen tagtäglich für die eigenen Rechte einzustehen und zu kämpfen, darin ist die LSBTIQA* Community Meister*in.

50 Jahre „Riot“

Die Stonewall Riots jähren sich am 28. Juni 2019 zum 50. Mal. In der Nacht vom 27. auf den 28.06.1969 kam es um ca. 1:20 Uhr im Stonewall Inn, einer Szenekneipe für queere Personen in der New Yorker Christopher Street, wie schon so oft zu einer Razzia der Polizei. Die Mehrheit der Gäste des Stonewall Inn widersetzten sich der Verhaftung, teilweise gewaltsam wurde gegen die dauerhaften Repressionen der Polizei rebelliert. Bei den Razzien wurden nicht nur die Identitäten der Anwesenden festgestellt und oftmals sogar in der Presse veröffentlicht, meist wurden so viele Menschen verhaftet wie in die Polizeiwägen vor Ort passten. Diesem Widerstand gegen öffentliche Denunzierung, Verstößen gegen geltendes Menschenrecht und Unterdrückung gedenken Prides rund um den Globus jährlich.

Das Stonewall Inn – im städtischen Fokus

Weshalb fanden überhaupt derartige Razzien statt? Das Stonewall Inn war wegen mehrerer Vergehen in städtischem Verruf: von der Mafia geführt, ohne Schankerlaubnis, mit leicht bekleideten Go-Go-Boys werbend und einem Großteil von Gästen, die dem People of Color (PoC) Spektrum angehörten, verstieß es in diversen Fällen gegen die damals gültige New Yorker Sittenhaftigkeit. Letztere, mehrfach diskriminiert, führten den gewaltsamen fünftägigen Widerstand in der Christopher Street maßgeblich an, unter ihnen Sylvia Rivera (trans*Frau, ihr wird nachgesagt, sie hätte die Prügelei gestartet indem sie nach einer Schlagstockattacke eine Flasche nach einem Polizisten warf) und Marsha P. Johnson (Drag Queen, Sexarbeiterin, Gründerin der Street Transvestite Action Revolutionaries STAR).

Befreiung, erneute Unterdrückung und Intersektionalität

Im Juli 1969 gründete sich daraufhin die Gay Liberation Front (GLF). Die vormals im Untergrund laufende Vernetzung von LSBTIQA* Menschen wurde erstmals nach außen getragen, ein neues Selbstbewusstsein hielt Einzug. Im Folgejahr 1970, in Erinnerung an die Aufstände rund um Stonewall, gab es die erste Demonstration der queeren Community durch New York, an der zwischen 5.000 und 10.000 Menschen teilnahmen. Stonewall war der lang erwartete Befreiungsschlag, in welchem sich gleichzeitig Diskriminierungsformen innerhalb der queeren Community entwickelten. In der Hoffnung, es käme zu einer zügigeren Gleichstellung und Akzeptanz von Lesben und Schwulen, wenn sie nur möglichst an die herrschende weiße Bevölkerung angepasst und möglichst unauffällig wären, wurden People of Color 1972 von der GLF ausgeschlossen. Auch heute kämpfen PoCs sowie körperlich und/oder geistig eingeschränkte LSBTIQA* Personen dauerhaft mit Intersektionalität, also den (Mehrfach-) Diskriminierungen denen sie in der Gesellschaft, aber auch innerhalb der queeren Community, ausgesetzt sind. Unterdrückungsformen innerhalb unserer Community sind ebenso vielfältig wie in der Gesellschaft, es gibt noch immer zu viele Vorurteile und Barrieren im Kopf, die es abzubauen gilt.

Don´t be quiet!

Hier setzen CSDs und Prides weiterhin an. Wir lassen uns nicht länger spalten! Wir sind so bunt wie der Regenbogen und doch ergibt sich nur gemeinsam die Flagge in die wir uns beim CSD hüllen. Zugehörigkeit zeichnet sich nicht durch Anpassung aus, sondern durch gesehen und angenommen werden in unseren Unterschieden. Der CSD Freiburg steht in Erinnerung an die Aufstände in der Christopher Street, wir stellen uns gegen Rassismus und Ausgrenzung jeglicher Art aufgrund von Aussehen, sozialer und kultureller Herkunft, körperlicher/seelischer Beschaffenheit, sexueller Orientierung und Identität, Geschlecht sowie religiöser Zugehörigkeit. Wir sind laut gegen die Ungleichheiten und Rückschritte in unserer Gesellschaft! Es kann keine Freiheit ohne gleiche Rechte für alle geben! Hierzu zählen nicht nur die bereits erkämpfte „Ehe für alle“ oder die Streichung von Transgeschlechtlichkeit aus dem ICD 11 der WHO als psychische Störung. Wir kämpfen genauso für die Entstigmatisierung von Intergeschlechtlichkeit und damit einhergehender Zwangszuordnung zum binären Geschlechtersystem (die sich oftmals immer noch in medizinisch nicht notwendigen geschlechtszuweisenden Operationen an Babys und Kleinkindern äußert), wie mehr Sichtbarkeit und Representation von A_sexualität, der Anerkennung vieler verschiedener Formen von Familie und für die Sicherheit im Nachtleben von gleichgeschlechtlichen Paaren, trans* Personen, Drag Queens und Kings sowie allen Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Geschlechts(-ausdrucks) Gewalt erfahren. Wir solidarisieren uns mit queeren Menschen in anderen Ländern, in denen sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer selbstbestimmten Geschlechtsidentität verfolgt und getötet werden. Unsere Forderungen findet ihr unter:

Be riot!

Schließt euch uns an! Seid politisch! Seid laut! Der CSD Freiburg 2019 steht in Erinnerung an die LSBTIQA*-Personen sowie der Drag Queens und Kings des Stonewall Inn, allen voran den PoCs, die für ihre Rechte auf queere Lebensrealität ihr Leben riskiert haben! Wir lassen uns nicht mehr unterdrücken! Wir treten gesellschaftlichen Rückschritten entschieden entgegen! Jede*r von euch ist aufgerufen, sich innerhalb der eigenen Möglichkeiten einzubringen – sei es mit demonstrieren, bei Diskussionen mit Verwandten und Bekannten, in Schulklassen die eigene Geschichte erzählen, Online-Aktivismus, Workshops geben, queere Gruppen finanziell unterstützen, Unterschriften sammeln, Infostände betreuen, Safe Spaces organisieren etc. Aktivismus ist so vielfältig wie wir alle! 50 Jahre Stonewall – wir sehen uns auf den Straßen!

Liebe, eure CSD Orga

CSD Freiburg e. V.

https://freiburg-pride.de