Coming-out

Webseite für Jugend-Coming-Out-Gruppen in Baden-Württemberg gestartet!

Coming-out, Netzwerk LSBTTIQ BW
Die Zeit des ersten Coming Outs ist für viele junge LSBTTIQ Menschen eine aufregende Zeit mit erster Verliebtheit und Liebe, aber auch eine Phase von Unsicherheit, Zweifel und teilweise auch Einsamkeit. Umso wichtiger sind deshalb Jugendgruppen, die Austausch ermöglichen und Unterstützung bieten. Eine neue Webseite sammelt die bestehenden Angebote. "Endlich gibt es eine Übersicht, wo welche Gruppen zu finden sind", begeistert sich Lena (19 Jahre), die schon länger auf der Suche nach anderen queeren jungen Menschen ist: "Jetzt muss sich die Landkarte nur noch mit weiteren Angeboten füllen". Die Webseite www.comingout-bw.net ist jetzt online. Damit gibt eine zentrale Adresse, um auf einem einfachen Weg Coming-Out-Gruppen in Baden-Württemberg zu finden. Geplant und entwickelt wurde dies

Coming Out-Broschüre als Orientierung und Mutmacher

Coming-out, Netzwerk LSBTTIQ BW
  Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg gibt ein Heft speziell für Jugendliche mit allerhand Wissenswertem zur Akzeptanz der eigenen Identität heraus. „Acht von zehn der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität schon diskriminiert worden.“ Dieses Ergebnis einer Befragung von lsbttiq-Jugendlichen ist Teil einer gerade erst veröffentlichten Studie des Deutschen Jugendinstituts. Junge Menschen, deren geschlechtliche Identität oder sexuelles Begehren nicht den Erwartungen ihrer Umgebung entsprechen, werden auch heute noch als die „Anderen“ gesehen und erleben als solche Ausgrenzung und Diskriminierung. Das Coming Out ist daher für viele lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexue

Badische Zeitung: Was die Rosa Hilfe zum Outing von Thomas Hitzlsperger sagt

Coming-out, Pressespiegel
Für Robert Sandermann von der Rosa Hilfe könnte Hitzlspergers Outing Vorbildcharakter haben. Warum Homosexualität im Fußball tabuisiert wird, erklärt er im BZ-Interview. Robert Sandermann ist Pädagoge und arbeitet als Berater bei der Rosa-Hilfe Freiburg. Der Verein hilft Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt werden. In einem Kurz-Interview mit BZ-Redakteurin Nikola Vogt erzählt Sandermann, was er vom Outing des Ex-Nationalspielers Thomas Hitzlsperger hält und warum Schwulsein gerade im Fußballsport ein so großes Problem sein kann. BZ: Herr Sandermann, was sagen Sie dazu, dass Thomas Hitzlsperger sich als schwul geoutet hat? Sandermann: Das ist ein sehr großer Schritt und ich halte es für mutig von Thomas Hitzlsperger. Ich denke, er hatte guten Grund dazu,

Badische Zeitung: Schwule Familienväter: “Der Druck ist bei manchen unerträglich”

Coming-out, Pressespiegel
Robert Sandermann arbeitet bei der Aids-Hilfe und nebenbei für den Verein Rosa Hilfe, wo er homosexuelle Männer und Lesben am Telefon, per Mail und in persönlichen Gesprächen berät. Über Männer, die Frau und Kinder wegen eines Mannes verlassen, sprach der 44-Jährige mit Frank Zimmermann. BZ: Herr Sandermann, Sie haben zuletzt vermehrt verheiratete Männer betreut, die Frau und Kinder aus Liebe zu einem Mann verlassen. Warum diese Häufung? Robert Sandermann: Ja, es ist spürbar mehr geworden, früher war das für uns ein exotisches Thema. Allein 2010 waren bei uns sechs solcher Männer, das ist viel. Das Thema Homosexualität hat sich in der Gesellschaft sehr stark verändert, es ist zwar noch nicht völlig normal, aber doch viel mehr in der Gesellschaft, auch im kleinsten Dorf, angekommen: Man

Badische Zeitung: Ja, ich bin schwul!

Coming-out, Pressespiegel
Wie ist es, festzustellen, dass man homosexuell ist? Ein 17-jähriger Junge aus einem Dorf bei Lörrach erzählt seine Geschichte Schwul sein, das ist heute normal. Politiker sind schwul, in jeder Daily Soap gibt es ein schwules oder lesbisches Pärchen, es gibt das Lebenspartnerschaftsgesetz und überhaupt ist das doch kein Thema mehr, oder? Doch, natürlich ist es das. Denn wenn man als Teenie merkt, dass man selbst schwul oder lesbisch ist, ist das – zumindest eine Zeitlang – zwangsläufig Thema Nummer eins. Wie für Jonas Schneider (Name von der Redaktion geändert), 17 Jahre alt. "Jonas, sag mal, willst du uns nicht etwas erzählen?" Jonas und seine Mutter sitzen zusammen im Wohnzimmer und gucken Fernsehen, als seine Mutter ihm diese Frage stellt. Dann ist erst einmal Stille, nur der Fern