Rosa Hilfe Freiburg e.V.

Bildung

KONTEXT: Verfolgt der Liebe wegen

KONTEXT: Verfolgt der Liebe wegen

3 News, Bildung, Erinnerungsarbeit, Pressespiegel
Von Oliver Stenzel Beim Christopher Street Day in Stuttgart feiern Menschen jeder Sexualität gemeinsam. Die Verfolgung von Homosexuellen bis in die sechziger Jahre ist aber immer noch kaum aufgearbeitet. Seit Januar dokumentiert eine Homepage Schicksale aus Baden-Württemberg. Franz Wolff liebte Männer. Deshalb wurde der Stuttgarter Kaufmann gleich mehrmals in der NS-Zeit wegen "widernatürlicher Unzucht" verurteilt. Von 1938 an verbrachte er bis Kriegsende die meiste Zeit in Haft, unter anderem in den berüchtigten Emslandlagern, einer Gruppe von Strafgefangenenlagern im heutigen Niedersachsen. Viele Schwule kamen auch in Konzentrationslager, wo sie durch den "Rosa Winkel" sofort von den anderen Häftlingsgruppen zu unterscheiden waren. Während Tausende Schwule der NS-Verfolgung zum
Fachtag – Unterstützung für LSBTTIQ Geflüchtete

Fachtag – Unterstützung für LSBTTIQ Geflüchtete

3 News, Bildung, Netzwerk LSBTTIQ BW, Refugees Welcome
Unter dem Titel "Angekommen - in Sicherheit?" veranstaltet das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg am 2. Juni 2017 in Stuttgart gemeinsam mit der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg einen Fachtag zur Umsetzung des besonderen Schutzbedarf von LSBTTIQ Geflüchteten. LSBTTIQ Geflüchtete gehören in die Gruppe der „besonders Schutzbedürftigen“. Wir brauchen endlich die Anerkennung des spezifischen Schutzbedarfs und strukturelle Antworten in Baden-Württemberg - über die Hilfe der Community hinaus. Der Fachtag richtet sich ausdrücklich auch an Ehrenamtliche und Geflüchtete und selbstverständlich auch an Hauptamtliche und Mitarbeiter_innen zuständiger Verwaltungen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Weitere Infos im Flyer zum Fachtag. Informativ, vernetzend und wertschätzend
15.-18.06.2017 – Tagung “jenseits von blau und rosa”

15.-18.06.2017 – Tagung “jenseits von blau und rosa”

Bildung
Das Vorbereitungsteam: Wir sind sechs Menschen, für die Fragen rund um geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung in ihrem Alltag auf verschiedene Weise eine Rolle spielen und wichtig sind. Mit dieser Tagung wollen wir Raum für diese Themen schaffen und freuen uns darauf, mit euch in Austausch zu kommen. Tagungsort: Freie Waldorfschule Freiburg Rieselfeld Weitere Details unter: https://oberlinimpuls.jimdo.com
Start der bundesweiten Aktion „KEIN AIDS FÜR ALLE!“

Start der bundesweiten Aktion „KEIN AIDS FÜR ALLE!“

3 News, Bildung, Rubrik
40 Orte – 40 Aktionen, auch der Checkpoint Freiburg ist dabei! Eine neue mehrjährige Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe will erreichen, dass im Jahr 2020 niemand in Deutschland mehr an Aids erkrankt. Die Zahl der Aids-Diagnosen soll schon bald zurückgehen. Denn die Immunschwächeerkrankung Aids ist längst vermeidbar, mit dem HI-Virus kann man heute lange und gut leben. Ulrike Hoffmeister, Geschäftsführerin der AIDS-Hilfe Freiburg e.V., sagt: “Es ist höchste Zeit, dass alle Menschen mit einer HIV-Infektion von den modernen Medikamenten profitieren und niemand mehr an Aids erkrankt." Derzeit erkranken in Deutschland immer noch rund 1.000 Menschen pro Jahr an Aids, die meisten, weil sie nichts von ihrer Infektion wissen und deswegen nicht rechtzeitig mit einer Therapie beginnen. Andere
Forschungsprojekt zum Thema Essstörungen und Geschlecht

Forschungsprojekt zum Thema Essstörungen und Geschlecht

3 News, Bildung
Interviewpartner*innen gesucht Worum geht es? Im Rahmen meiner Promotion beschäftige ich mich mit den Zusammenhängen zwischen Anorexie/Bulimie und Geschlecht (im Sinne von Geschlechtersozialisation und Geschlechtsidentität) sowie sexueller Orientierung. Mich interessiert, wie betroffene Menschen unterschiedlichen Geschlechts und sexueller Orientierung diese Probleme erlebt haben und welche Wege sie gefunden haben, damit umzugehen. Warum? Ich bin der Überzeugung, dass Probleme mit Körper/Essen bzw. Essstörungen von Seiten der Psychologie noch immer unzureichend verstanden sind. Als Erklärung dafür, dass größtenteils junge Frauen* betroffen sind, wird meist das Schlankheitsideal angeführt, aber ohne dieses in einem weiteren gesellschaftlichen und geschlechtsspezifischen Zusammenhan