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Verfolgung auf Grund sexueller Orientierung als Fluchtgrund anerkennen!

Verfolgung auf Grund sexueller Orientierung als Fluchtgrund anerkennen!

Netzwerk LSBTTIQ BW, News, Politik, Refugees
PRESSEMITTEILUNG zum 17. Mai 2017 Nicht erst die katastrophalen Nachrichten aus Tschetschenien zeigen: In vielen Regionen weltweit sind massive Diskriminierung und staatliche Verfolgung von Menschen auf Grund ihrer sexuellen Orientierung zu beobachten. Diejenigen, die vor diesen Ereignissen in Deutschland Schutz suchen, brauchen unsere Solidarität und Unterstützung. Zugleich müssen sich Lesben, Schwule und bisexuelle Menschen in Deutschland gegen Homophobie und populistische Vereinnahmungsversuche wehren. Auch in diesem Jahr wird am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homophobie (IDAHO) begangen. Ziel ist es, auf die Diskriminierung von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen aufmerksam zu machen und Akzeptanz einzufordern. Das Netzwerk LSBTTIQ ruft dazu auf, an diesem Tag ein deutl
“Der Liebe wegen” – ausgegrenzt und verfolgt im deutschen Südwesten

“Der Liebe wegen” – ausgegrenzt und verfolgt im deutschen Südwesten

Erinnerungsarbeit, News
Zum diesjährigen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar präsentieren Rosa Hilfe Freiburg e. V. und Weissenburg e. V., Stuttgart, das Internetprojekt „Der Liebe wegen“ (www.der-liebe-wegen.org) Mit der Webseite werden Lebensaspekte von Menschen sichtbar, die wegen ihrer Liebe und Sexualität in der heutigen Region Baden-Württemberg ausgegrenzt, gedemütigt und verfolgt wurden. Im Mittelpunkt steht die digitale Gedenkkarte „Namen und Gesichter“. Auf ihr werden über 250 Einzelschicksale von Menschen bei jenen Orten von Baden-Württemberg angezeigt, in denen diese geboren wurden, ihren letzten Wohnsitz hatten, hier verhaftet, verurteilt und/oder in ein Strafgefangenen- oder Konzentrationslager eingewiesen wurden. Viele von ihnen haben die nationalsozialistische Diktatur n
Warum fudder die Rosa Hilfe unterstützt

Warum fudder die Rosa Hilfe unterstützt

Pressespiegel
fudders "Club der Freunde" kooperiert mit der wichtigsten Anlaufstelle für LSBTTIQ* in Freiburg. Warum uns das wichtig ist und wie Du das auf fudder bemerken wirst. "Fudder hat die Rosa Hilfe als Partner gewählt, weil uns ein liberales, buntes und offenes Freiburg sehr wichtig ist", sagt Markus Hofmann, Gründer von Fudder und stellvertretender Chefredakteur der Badischen Zeitung. „Fudder hat die Rosa Hilfe als Partner gewählt, weil uns ein liberales, buntes und offenes Freiburg sehr wichtig ist“, sagt Markus Hofmann, Gründer von Fudder und stellvertretender Chefredakteur der Badischen Zeitung. Seit mehr als zehn Jahren berichtet die Redaktion von Fudder.de über Neuigkeiten aus Freiburg – und zwar aus der Perspektive und mit der Sprache junger Menschen. Fudder berichtet über die regi

LSBTTIQ in Baden und Württemberg. Lebenswelten, Repression und Verfolgung im Nationalsozialismus und der Bundesrepublik Deutschland

Erinnerungsarbeit
Liebe Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer meiner Recherchen zur Geschichte der Lesben, Schwulen und Transgender in Baden und Württemberg, ich freue mich sehr, auf das neue Internet-Portal der Uni Stuttgart hinzuweisen, in das auch die Ergebnisse meiner Recherchen und Ihre Hinweise an mich eingeflossen sind. Unter dem Menüpunkt "Interviews" finden Sie den Zusammenschnitt meines Interviews mit Heinz Schmitz, auf das ich gerne hinweisen möchte. Die Zusammenschnitte weiterer Interviews werden folgen. Das vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg finanzierte Portal ist eine Public History-Plattform des Projekts "LSBTTIQ in Baden und Württemberg. Lebenswelten, Repression und Verfolgung im Nationalsozialismus und der Bundesrepublik Deu
Badische Zeitung: Rehabilitierung von verurteilten Schwulen

Badische Zeitung: Rehabilitierung von verurteilten Schwulen

Erinnerungsarbeit, Politik, Pressespiegel
Zehntausende Männer sind bis Ende der 60er Jahre in der Bundesrepublik wegen homosexueller Handlungen bestraft worden. Justizminister Maas (SPD) will diese Urteile nun pauschal aufheben. "Für die Homosexuellen endete die Nazizeit erst 1969", sagt der Schwulenaktivist Mathias Falk von der Rosa Hilfe in Freiburg. Erst in jenem Jahr nämlich wurde ein Gesetz aus dem "Dritten Reich" aufgehoben, der Paragraph 175 des Strafgesetzbuches, der für Sex zwischen Männern eine Gefängnisstrafe vorsah. Wie viele Männer genau nach diesem Paragraphen in der Bundesrepublik bestraft wurden, weiß man nicht. Schätzungen von Historikern kommen auf 50.000 bis 64.000 Verurteilungen. Auch wie viele damals Verurteilte noch am Leben sind, weiß niemand genau. Jetzt aber sollen sie späte Wiedergutmachung erfahren
Der Sonntag: „Wir machen ordentlich Dampf“ – 4000 Teilnehmer beim CHRISTOPHER STREET DAY

Der Sonntag: „Wir machen ordentlich Dampf“ – 4000 Teilnehmer beim CHRISTOPHER STREET DAY

CSD, Pressespiegel
Unter dem Motto „Mein Herz schlägt gegen rechts“ demonstrierten gestern 3000 Leute beim Christopher Street Day (CSD) gegen Intoleranz und für Akzeptanz und Vielfalt. Regenbogenfahnen, Seifenblasen und überhaupt alles möglichst bunt: Mit schrillen Farben und lauter Musik zeigten die Teilnehmer der Freiburger Gay-Pride-Parade, dass sie mit der steigenden Rechts-Gesinnung in Deutschland und Europa nicht einverstanden sind. Der Zug startete dieses Jahr pünktlich um 15 Uhr am Freiburger Konzerthaus. Über die Bismarckallee am Hauptbahnhof vorbei und über den Friedrichsring bewegten sich 14 Festwagen und rund 21 Kleingruppen wie Schwusos (SPD), Piratenpartei oder die Studierendenvereinigung Asta zum Siegesdenkmal. Vor dem Erzbischöflichen Ordinariat in der Herrenstraße, das traditio

Der Sonntag: Für viele zu spät – Rehabilitierung für vom Staat verfolgte Schwule in Aussicht

Erinnerungsarbeit, Politik, Pressespiegel
Anfang Mai war der Freiburger Heinz W. zwei Tage in Berlin. Auf einer großen Pressekonferenz hatte dort die Antidiskriminierungsstelle der Bundesregierung das Ergebnis eines Rechtsgutachtens verkündet: Eine Rehabilitierung der homosexuellen Männer, die in der Bundesrepublik im 20. Jahrhundert nach dem Paragrafen 175 sei nicht nur mit dem Grundgesetz vereinbar – der Gesetzgeber habe aufgrund seiner Schutzpflicht per Verfassung sogar die Pflicht, sie zu rehabilitieren. „Das Gutachten stellt die Bestrafungen nach dem Paragrafen 175 praktisch als Menschenrechtsverletzung fest, sagt Heinz W. Der 73-Jährige, der später mit Christine Lüders, der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle auf dem Podium stand, vertrat dort sozusagen die Opfer: In den 60er Jahren hatte ihn die Freiburger Poliz
Badische Zeitung: CSD in Freiburg: 2500 Menschen zeigen Bauch und Flagge

Badische Zeitung: CSD in Freiburg: 2500 Menschen zeigen Bauch und Flagge

CSD, Pressespiegel
Frivol und friedlich – und bunt statt braun: Beim Christopher Street Day in Freiburg bringen nicht nur Glitzer und Girlanden Farbe ins Spiel. 2500 Menschen zeigen Bauch und Flagge für Toleranz und Vielfalt. 14 Wagen rollen im Schritttempo vom Konzerthaus am Hauptbahnhof vorbei über den Friedrichring zum Siegesdenkmal und von dort zum Erzbischöflichen Ordinariat, wo traditionell zum Knutschen angehalten wird. Dann geht es via Holzmarkt und Martinstor durch die Kaiser-Joseph-Straße wieder zurück Richtung Siegesdenkmal und dann unter der Bahnlinie durch in den Stadtteil Stühlinger. Ziel ist der dortige Kirchplatz "In Zeiten, in denen die AfD so stark wird, muss man von einem Rückschritt reden." Christian Kröper "Unsere offene Gesellschaft gibt vor, fortschrittlich zu sein", sagt Chris

Erste Beratungsstelle zu Transsexualität, Transgender und Intersexualität in Baden-Württemberg eröffnet

Netzwerk LSBTTIQ BW
Der besondere Beratungsbedarf von transsexuellen, transgender und intersexuellen (TTI) Menschen wurde bislang wenig beachtet und musste überwiegend in Selbsthilfe geleistet werden. Nun gibt es die erste professionelle Beratungsstelle von und für TTI Menschen in Baden-Württemberg. Am 9. Mai 2016 hat in Ulm die Beratungsstelle für transsexuelle, transgender und intersexuelle Menschen ihre Arbeit aufgenommen. Das Beratungsangebot richtet sich an transsexuelle, transgender oder intersexuelle Menschen mit einem Beratungswunsch sowie deren Angehörige, Partner_innen und Eltern. Aber auch an alle Menschen, die Fragen rund um geschlechtliche Identität oder Intersexualität haben. Beratungstermine erfolgen nach Vereinbarung und können per E-Mail unter beratung-tti@netzwerk-lsbttiq.net oder telefon