Politik

Verfolgung auf Grund sexueller Orientierung als Fluchtgrund anerkennen!

Verfolgung auf Grund sexueller Orientierung als Fluchtgrund anerkennen!

Netzwerk LSBTTIQ BW, News, Politik, Refugees
PRESSEMITTEILUNG zum 17. Mai 2017 Nicht erst die katastrophalen Nachrichten aus Tschetschenien zeigen: In vielen Regionen weltweit sind massive Diskriminierung und staatliche Verfolgung von Menschen auf Grund ihrer sexuellen Orientierung zu beobachten. Diejenigen, die vor diesen Ereignissen in Deutschland Schutz suchen, brauchen unsere Solidarität und Unterstützung. Zugleich müssen sich Lesben, Schwule und bisexuelle Menschen in Deutschland gegen Homophobie und populistische Vereinnahmungsversuche wehren. Auch in diesem Jahr wird am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homophobie (IDAHO) begangen. Ziel ist es, auf die Diskriminierung von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen aufmerksam zu machen und Akzeptanz einzufordern. Das Netzwerk LSBTTIQ ruft dazu auf, an diesem Tag ein deutl
RDL: OB soll sich bei iranischer Partnerstadt für Freilassung von Homosexuellen einsetzen

RDL: OB soll sich bei iranischer Partnerstadt für Freilassung von Homosexuellen einsetzen

News, Politik
In Isfahan, der iranischen Partnerstadt Freiburgs, wurden Mitte April offenbar 30 mutmasslich oder tatsächlich homosexuelle Männer gewaltsam verhaftet. Ihnen drohen Misshandlungen nach dem iranischen Recht. In einem offenen Brief fordern mehrere Gruppen, dass sich Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon öffentlich und bei der Partnerstadt Isfahan für die Freilassung der Verhafteten einsetzt: Offener Brief Isfahan.pdf Zu den UnterzeichnerInnen des offenen Briefs zählen das Referat gegen Antisemitismus, die Grüne Alternative Freiburg, Junges Freiburg, die Linksjugend solid Freiburg und die Drag Queen Betty BBQ. Einer der Unterzeichner ist auch der Stadtrat Simon Waldenspuhl von der Partei Die PARTEI. Mit ihm haben wir gesprochen und ihn zunächst gefragt, was man über die Verhaftungs
Leserbrief: Brexit, Trump, AfD – gibt es nur noch Horrormeldungen? Nein!

Leserbrief: Brexit, Trump, AfD – gibt es nur noch Horrormeldungen? Nein!

News, Politik
Liebe Männer, Brexit, Trump, AfD - gibt es nur noch Horrormeldungen? Nein! Es gibt eine wachsende Bewegung, welche für ein vereintes, demokratisches Europa auf die Straße geht – auch in Freiburg. Ein Europa, in dem die Achtung der Menschenwürde, die Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln, Toleranz und Respekt selbstverständliche Grundlage des Gemeinwesens sind! http://pulseofeurope.eu Viele von uns nutzen die Errungenschaften der EU, fahren am Wochenende mal eben ins Elsass, reisen in Europa, arbeiten vielleicht im Ausland oder leben in binationalen Partnerschaften. Natürlich gibt es auch Kritik an der EU und noch noch vieles zu tun, aber wollen wir deswegen diese Errungenschaften aufs Spiel setzen und das Kind mit dem Bade ausschütten? Lasst uns nicht vergessen, das

Der Paragraf 175 – Langes Warten auf Gerechtigkeit für Homosexuelle

News, Politik
Es wäre ein historischer Schritt: Nächste Woche will das Bundeskabinett ein Gesetz ins Parlament einbringen, das all jene Männer rehabilitieren und entschädigen soll, die von bundesdeutschen Gerichten verurteilt wurden, weil sie homosexuell waren. 122 Jahre lang war der Paragraf 175 Teil des deutschen Strafrechts. Link: http://www.deutschlandfunk.de/der-paragraf-175-langes-warten-auf-gerechtigkeit-fuer.724.de.html?dram:article_id=380137 Die Rehabilitierung der nach § 175 StGB verurteilten Menschen ist auf dem Weg gebracht. Wer Unterstützung bei der Realisierung der Entschädigung sucht, wendet sich bitte an team@rosahilfefreiburg.de oder an Rosa Hilfe Freiburg e.V., Adlerstraße 12, 79098 Freiburg 0761 – 25161 (Anrufbeantworter)
Badische Zeitung: Rehabilitierung von verurteilten Schwulen

Badische Zeitung: Rehabilitierung von verurteilten Schwulen

Erinnerungsarbeit, Politik, Pressespiegel
Zehntausende Männer sind bis Ende der 60er Jahre in der Bundesrepublik wegen homosexueller Handlungen bestraft worden. Justizminister Maas (SPD) will diese Urteile nun pauschal aufheben. "Für die Homosexuellen endete die Nazizeit erst 1969", sagt der Schwulenaktivist Mathias Falk von der Rosa Hilfe in Freiburg. Erst in jenem Jahr nämlich wurde ein Gesetz aus dem "Dritten Reich" aufgehoben, der Paragraph 175 des Strafgesetzbuches, der für Sex zwischen Männern eine Gefängnisstrafe vorsah. Wie viele Männer genau nach diesem Paragraphen in der Bundesrepublik bestraft wurden, weiß man nicht. Schätzungen von Historikern kommen auf 50.000 bis 64.000 Verurteilungen. Auch wie viele damals Verurteilte noch am Leben sind, weiß niemand genau. Jetzt aber sollen sie späte Wiedergutmachung erfahren

Der Sonntag: Für viele zu spät – Rehabilitierung für vom Staat verfolgte Schwule in Aussicht

Erinnerungsarbeit, Politik, Pressespiegel
Anfang Mai war der Freiburger Heinz W. zwei Tage in Berlin. Auf einer großen Pressekonferenz hatte dort die Antidiskriminierungsstelle der Bundesregierung das Ergebnis eines Rechtsgutachtens verkündet: Eine Rehabilitierung der homosexuellen Männer, die in der Bundesrepublik im 20. Jahrhundert nach dem Paragrafen 175 sei nicht nur mit dem Grundgesetz vereinbar – der Gesetzgeber habe aufgrund seiner Schutzpflicht per Verfassung sogar die Pflicht, sie zu rehabilitieren. „Das Gutachten stellt die Bestrafungen nach dem Paragrafen 175 praktisch als Menschenrechtsverletzung fest, sagt Heinz W. Der 73-Jährige, der später mit Christine Lüders, der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle auf dem Podium stand, vertrat dort sozusagen die Opfer: In den 60er Jahren hatte ihn die Freiburger Poliz

BZ-Interview zum Freiburger CSD: “Wir wollen uns lautstark gegen Rückschritte wehren”

CSD, Politik, Pressespiegel
Es soll ein dreitägiges Fest für Gleichstellung und Akzeptanz werden: Zum dritten Mal veranstaltet der CSD-Verein in diesem Jahr einen Christopher-Street-Day in Freiburg – mit Infoveranstaltungen, Partys und einer bunten Politparade durch die Stadt, Schaumkanone inklusive. Worum es den Veranstalterinnen und Veranstaltern geht: Die Opfer des Terroranschlags auf den „Pulse“-Club in Orlando waren Schwule, Lesben und Transgender. Ist es jetzt besonders wichtig, auch in Freiburg beim Christopher-Street-Day auf die Straße zu gehen? Esther Hauth: Das schlimme Ereignis am vergagenene Wochenende zeigt, wie bedeutend es ist, Sichtbarkeit für queere Lebensweisen zu schaffen. Dass 49 Menschen durch einen homophoben Angriff den Tod gefunden haben, ist eine Tragödie. Die Dimension ist sicher eine

Landtagswahl 2016 – Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg fordert eine Entscheidung für Vielfalt und Zukunft

Netzwerk LSBTTIQ BW, Politik
Das Netzwerk LSBTTIQ ruft auf: Am 13. März für eine offene, aufgeklärte und tolerante Gesellschaft in Baden-Württemberg wählen gehen. Lesben, Schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen gehören selbstverständlich dazu und dürfen nicht ausgeschlossen werden. Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg ist ein überparteilicher Zusammenschluss von knapp 100 Vereine und Mitgliedsorganisationen, die sich in Baden-Württemberg für Menschenrechte und Sichtbarkeit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, transsexuellen, intersexuellen und queeren Menschen einsetzen und stark machen. Dieses Netzwerk bündelt Expertise und Erfahrungen der Community und bietet damit ein fachlich starkes Kompetenzteam in Baden-Württemberg. Die Kernforderung ist die Herb