Arbeitskreis Polizei

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Arbeitskreis Polizei, Politik
Die Rosa Hilfe bleibt gemeinsam mit der LSBTTIQ-Community in Freiburg am Thema „Polizeiarbeit“ dran. Am letzten Wochenende erreichte uns die schriftliche Antwort des Innenministers des Landes Baden-Württemberg auf eine Anfrage von Volker Beck, MdB zu den Kontrollen am Opfinger See. Wichtige positive Punkte des Schreibens sind die Unterstützung des regelmäßigen Austauschs zwischen der Community und den Polizeibehörden in Freiburg und vor allem die Haltung, dass polizeiliche Kontrollen an Cruising-Plätzen auch „(…) dem Schutz der sich dort treffenden Personen vor Übergriffen (…)“ dienen. Die Polizei in Freiburg darin zu unterstützen, diesen Aspekt ihrer Arbeit vor Ort deutlich zu machen, wird ein Thema beim nächsten Treffen des Community-AK Polizei mit Vertreter_innen der Polizeibehörden
Badische Zeitung: “Die Zeiten, in denen Polizisten gegen Homosexuelle vorgegangen sind, sind viele Jahre vorbei.”

Badische Zeitung: “Die Zeiten, in denen Polizisten gegen Homosexuelle vorgegangen sind, sind viele Jahre vorbei.”

Arbeitskreis Polizei, Politik, Pressespiegel
Szenevertreter und Polizei setzen sich in Freiburg an einen Tisch, um über Polizeikontrollen schwuler Männer am Opfinger See zu sprechen. Gabriel Winterer vom Revier Freiburg-Süd hört Annika Spahn vom Arbeitskreis JVA/Polizei der Freiburger LSBATTIQ-Community zu; neben ihr sitzt ihr Kollege Genís Ventura. Foto: Michael Bamberger Am Sonntag vor einer Woche hatten Polizeibeamte auf dem Parkplatz am Opfinger Baggersee homosexuelle Männer kontrolliert. Der Parkplatz wird zum Cruising genutzt – dem Anbahnen von Sexualkontakten. Die Aufruhr in der Freiburger Schwulenszene war danach groß; die Männer fühlten sich zu Unrecht im Visier der Polizei. Jetzt wollen Szene und Polizei ihre Kommunikation verbessern. Der Anfang wurde bei einem Treffen in der "Rosa Hilfe" gemacht. "Den kontrolliere

Badische Zeitung: Vorgehen gegen Cruising? Schwule beklagen Polizeikontrollen am Opfinger See

Arbeitskreis Polizei, Politik, Pressespiegel
"Bist du schwul?" – Mit dieser Frage sollen Freiburger Polizisten am Sonntagabend Männer auf dem Parkplatz am Opfinger See kontrolliert haben. Schwule sind entsetzt und vermuten gezieltes Vorgehen gegen das sogenannte Cruising. Am Tag danach ist Tibor E. (Name der Redaktion bekannt) noch immer aufgelöst. Am Sonntagabend, kurz nach 22 Uhr, hatten Beamte der Polizei Freiburg E. auf dem Parkplatz des Opfinger einer Personenkontrolle unterzogen. "Ich bin mir vorgekommen, als wäre ich kriminell", sagt der Südbadener Anfang 50. "Ich hatte Angst, dass gleich ein Wagen kommt, um mich abzuholen." Die Polizeibeamten fragten Männer: "Bist du schwul?" E. war zum "Cruising" auf dem Parkplatz – so nennt man die von homosexuellen Männern praktizierte Suche nach Sexualpartnern an öffentlichen Ort

chilli: „Angst vor dem Karriereknick“: Freiburger Polizisten beraten homosexuelle Kollegen

Arbeitskreis Polizei, Pressespiegel
Ein Satz bei der Pressekonferenz zur Organisation des Polizeipräsidiums Freiburg lässt aufhorchen: Freiburg habe seit Anfang des Jahres zwei sogenannte AGL – Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen. chilli-Autorin Tanja Bruckert hat nachgehakt, was es damit auf sich hat, und sich mit Oberkommissarin Danila Matusche, 46, und Polizeikommissar Rainer Ledwig, 44, getroffen. Die beiden Polizeiberater haben ihr von ihren Erfahrungen erzählt, die sie als Homosexuelle in einem männerdominierten Beruf gesammelt haben, und wie sie anderen Polizisten helfen möchten. chilli: Wen beraten Sie? Matusche: In erster Linie gilt die Beratung für schwule und lesbische Polizeibeamte, die wir beim Outing begleiten, und denen wir helfen, falls es Probleme am Arbeitsplatz gibt. Wenn aber